16.8.2014 Bericht vom JU Rhein-Selz Stammtisch am 11.8.2014 in Undenheim

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Undenheim. JU Rhein-Selz Stammtisch: Führerschein mit 16 - Chance oder Sicherheitsrisiko?

 

Die Junge Union Rhein-Selz veranstaltete am 11.8.2014 in Undenheim einen Stammtisch mit dem Titel:

Führerschein mit 16 - Chance für ländliche Räume oder Sicherheitsrisiko?".

Lena Knappek, die Vorsitzende der Jungen Union Rhein-Selz hat diesen für alle Anwesenden aufschlußreichen Abend moderiert.

Als Referenten und Ansprechpartner waren Matthias Daun, Bundesvorsitzender der Deutschen Landjugend, Frank Müller, Sprecher für den ländlichen Raum im Bundesvorstand der Jungen Union, Christian Klein, Leiter des Arbeitskreises Inneres und Recht im Landesverband der Jungen Union, Markus Kalkofen, Fahrerlaubnisprüfer und Polizeibeamter und Rainer Richter, Fahrlehrer und Verkehrssicherheitsberater eingeladen.

Nachdem Rainer Richter in einem Kurzreferat die Neuerungen und zwischenzeitlichen Änderungen in der Führerscheinsystematik anschaulich dargestellt hatte, entwickelte sich sehr schnell eine lebhafte und konstruktive Diskussion über den Führerschein bereits mit 16 Jahren.

Gerade Matthias Daun, Frank Müller und Christian Klein, die alle im ländliche Raum leben und arbeiten, schilderten an Hand von vielen Praxisbeispielen die konkrete tägliche Situation vieler Jugendlicher sehr anschaulich. So kann mancher Jugendlicher in abgelegenen Regionen der Eifel oder im Hunsrück seine Lehrstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur unter großem Zeitverlust oder auch gar nicht pünktlich erreichen. Deshalb ist ein Auto schon allein aus infrastrukurellen Gründen für diese Personengruppe unabdingbar.

Dagegen stand die Auffassung, dass ein 16 Jähriger mit dem Führen eines Fahrzeuges noch überfordert und das Problem der Erreichbarkeit mit dem gezielten Ausbau der jeweiligen Infrastruktur besser zu lösen ist.

Markus Kalkofen erläuterte danach auch unterstützt von landesweiten Untersuchungen, die vielfältigen Erfahrungen mit jugendlichen Autofahrern im Hinblick auf einen vorzeitigen Führerscheinerhalt aus polizeilicher Sicht.

Als Fazit dieser angeregten und interessanten Diskussion bleibt festzuhalten, dass eine Einführung des Führerscheins mit 16 nicht zwingend notwendig ist. Vielmehr liegt, so waren sich alle Diskutanten einig, eine mögliche Lösung wie immer in der Mitte.

So ist eine besser strukturierte und sinnvollere Ausgestaltung der jetzt schon vorhandenen und praktizierten Ausnahmeregelungen für den Führerschein unter 18 notwendig und vertretbar.

Michael Stork, Beigeordneter der neu gegründeten VG Rhein-Selz lobte schliesslich am Ende der kurzweiligen Veranstaltung die Junge Union Rhein-Selz für ihr außerordentliches Engagement und hat ihnen Mut gemacht:

"Macht weiter so", so lautete seine Devise.

Dieser überaus positiven Aussage stimmte auch Thomas Zimmerer, Vorsitzender der CDU Undenheim in vollem Umfang zu, der Jungen Union Rhein-Selz viel Erfolg für ihre politische Arbeit gewünscht und sich für deren Besuch in Undenheim bedankt.

                   

                  

                   In Bildmitte stehend: Lena Knappek die JU Vorsitzende Rhein-Selz

 

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