Bilder/Bericht Pflegeheim, Betreutes Wohnen in Undenheim vom 30.11.2017

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                                           von von links nach rechts

Thomas Zimmerer  -  Herr Schefer           -  Herr Herzog                     -  Frau Püschel

CDU Undenheim    -  Entwurfsverfasser  -  Ex Landrat Mainz-Bingen  -  Krankenpflegedienst

Manfred Elsheimer (links)  beschreibt die Undenheimer Seniorensituation früher bis heute.

Frau Püschel (im rechten Bild rechts) erläutert die Pflegesituation in und um Undenheim.

Gerulf Herzog (mitte) gibt detaillierte Information über die Seniorenresidenz.

     

Anlässlich unseres offenen CDU Stammtisches Undenheims - interkommunal - am 30.11.2017 hier erste Bilder/Informationen von der Planung des Pflegeheims in Undenheim.

Die Einzelzimmer im Pflegheim sind ca. 16 m² groß.

 

 

links Netto -  mitte Haus Betreutes Wohnen  - rechts Pflegheim

 

 

Ansicht Pflegeheim Süd

Pflegeheim Ansicht Nord

 

Herr Schefer vom Entwurfsverfasser erklärt die Planung.

Grundriss Pflegeheim, der Eingang ist auf der Südseite.

 

 CDU Stammtisch am 30.11.2017

 

Jetzt ist es soweit. Das Projekt "Betreutes Wohnen" und eine Seniorenresidenz kommen nach Undenheim. Schon seit Wochen geistern Gerüchte herum, dass in Undenheim bald etwas passieren könnte. Was hinter den Spekulationen steckt, darüber informierte die CDU Undenheim bei einem Stammtisch, zu dem vier Referenten geladen waren. Den Anfang machte der Undenheimer Ortschronist Manfred Elsheimer, der davon berichtete, dass sich die Bevökerung von 800 im Jahre 1800 auf ca. 3100 Menschen 2017 erhöht hat. Im Bereich der 65 bis 79-Jährigen befinden sich 365,  im Segment der 50 bis 64-Jährigen schon 676 Menschen. Danach stellte Johanna Püschel die Pflegesituation rund um Undenheim dar. Der Anteil der Pflegebedürftigen ist durch die Alterung der Gesellschaft in der Region ebenfalls stark angestiegen. Der Pflegedienst Püschel/ Fleck betreut in einem Radius von 15 Kilometern um Friesenheim herum rund 120 Patienten. Das Team besteht aus 23 Mitarbeitern, darunter 16 Pflegefachkräfte, vier Frauen für die hauswirtschaftliche Versorgung, einer Bürokraft und einer Pflegeleitung, die das "Zweite Pflegestärkungsgesetz" umsetzen. Wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr funktioniert, ist die Einweisung in ein Seniorenpflegeheim auch "Seniorenresidenz" genannt, angeraten. Nun kamen der Leiter der KTB Projektentwicklungs GmbH, Theo Schefer und Gerulf Herzog von der Communia Consult ins Spiel. Stellten doch die beiden Experten die Seniorenresidenz und das "Betreute Wohnen" an Hand der mitgebrachten Pläne den interessierten 25 Teilnehmern vor. In der Dr. Dieter-Curschmann-Straße direkt neben dem Netto Discount-Markt wird das Gebäude "Betreuten Wohnen" erstellt. Darin befinden ca. 20 Zweizimmer-Eigentumswohnungen und ca. fünf Zimmer für die Tagespflege. Daran schließt sich räumlich, rechtlich und organisatiorisch getrennt  die  Seniorenresidenz an, die aus 52 Appartments, der Pflegeleitung und einer Cafeteria besteht. Nach der Präsentation der Fakten entwickelte sich schließlich eine emotional geführte Diskussion. Ein Undenheimer Bürger sprach davon, dass durch die Erweiterung des Undenheimer Gewerbegebietes die Lärmemissionen auf das gesamte  Areal wachsen werden. Er plädierte dafür, dass  die Grundschule abgerissen und stattdessen der Seniorenkomplex gebaut werden solle. Einen weiteren Aspekt förderte eine direkt am Netto-Markt wohnende Neubürgerin zu Tage. Die Kühlaggregate des Supermarktes auf diesem Grundstück sind in der Nacht so laut, dass sich Anwohner bereits schon  bei der Geschäftsleitung  beschwert hätten. Es kommt öfters vor, dass morgens um 2 oder um 3  Uhr   Lastkraftwagen ihre Lieferung krachend und scheppernd an der Rampe des Marktes abstellen.  Auch gab der Kauf bzw. Verkauf der 20 Eigentumswohnungen beim "Betreuten Wohnen " Anlass zu Befürchtungen. So ist es durchaus möglich, dass ein 18-Jähriger dort eine Eigentumswohnung zu eigenen Wohnzwecken kauft. Das widerspricht aber eindeutig der Idee des "Betreuten Wohnens".   Nur durch die Hausordung des Betreibers kann ein solcher Mißbrauch verhindert werden. Ein ganz praktischer Aspekt stand danach zur Disposition. Bisher hatten es die Planer versäumt, über eine Bushaltestelle und einen  Beförderungsplatz direkt am zweiteiligen Gebäudekomplex nachzudenken. Der Weg zu der 400 Meter entfernten Bushaltestelle in der Staatsrat-Schwamb-Straße ist gerade für gehbehinderte Senioren viel zu weit. Mit der Folge, dass auf den eigenen Pkw zurückgegriffen wird. Überhaupt bezweifelten einige Diskutanten, dass die dort geplanten wenigen Parkplätze für die Einwohner und Besucher überhaupt ausreichen.

Der Baubeginn des zukunftsweisenenden Projektes auf dem 3700 qm großen Gelände ist, wenn alles klappt, für das Frühjahr 2018 geplant.  Am Schluß der überaus aufschlussreichen CDU-Veranstaltung bedankte sich deren Erster Vorsitzender Thomas Zimmerer bei Johanna Püschel, Manfred Elsheimer, Theo Schefer und Gerulf Herzog für ihre hilfreichen Ausführungen mit einem Weinpräsent. 

 

Der Standpunkt der CDU Undenheim :

Wir vermissen die übliche und qualitätssichernde Bürgerbeteiligung.

 

 

 

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