Gemeinsame Pressemitteilung der CDU, SPD und WLU zur jüngsten Entwicklung des Kunstrasenplatzes in Undenheim

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Die SPD, WLU und CDU hatten eine Pressemiteilung zum Thema Fußball-Kunstrasenplatzes herausgegeben, die in der Mainzer Allgemeinen Zeitung heute redaktionell bearbeitet, inhaltlich verkürzt, veröffentlicht wurde.

Hier der Originalton unsere vollständigen Pressemeitteilung.

 

 

Fußball-Kunstrasenplatz ohne Wenn und Aber

 

Undenheim. In einer gemeinsamen Presseerklärung nehmen CDU, SPD und WLU Stellung zur jüngsten Gemeinderatssitzung vom 31.5.2016, in der über die Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung - Bau der Sportanlage „Hinter der Goldbachhalle“ -abgestimmt werden sollte.

Einstimmig hatten alle drei o.g. Parteien und auch Teile der Mehrheitsfraktion der Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung die Zustimmung versagt.

Ursprung der Beschlussvorlage war die Realisierung eines Fußball-Kunstrasenplatzes, der im Grunde schon 2010 beschlossen wurde. Nach der letzten Kommunalwahl 2014 nahm das Projekt Fahrt auf und der Gemeinderat beschloss die Durchführung einer Einwohnerbefragung. Diese wurde nach langer Vorbereitung im Oktober 2015 umgesetzt. Befragt wurden die Einwohner zum Fußball-Kunstrasenplatz - konkret, ob ein neues Sportzentrum für ein gesamtes Investitionsvolumen von bis zu 1,1 Mio. € abzüglich der Zuschüsse von Kreis- und Verbandsgemeinde errichtet werden soll, was letztlich von den Einwohnern befürwortet worden war.

In nur 8 Monaten hat sich das Investitionsvolumen plötzlich mehr als verdoppelt, auf nun 2,5 Mio. €. Grund hierfür ist eine stetige Ausweitung  des Projektes in Umfang und Kosten,  dessen Refinanzierung letztlich nicht ausreichend geklärt ist. Zudem sollte nunmehr nicht vor 2017 mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen werden. Und die Errichtung von einem Haus der Vereine sollte dem Sportplatz plötzlich sogar vorgezogen werden.

WLU, CDU und SPD können diesem Vorgehen mit solch enormer Kostenexplosion bei fehlender Finanzierungsgrundlage und der Verschiebung der Prioritäten zu Lasten des Kunstrasenplatzes, nicht mehr zustimmen.

Nach Ansicht der Parteien könne man nicht vor 8 Monaten eine Einwohnerbefragung durchführen und Investitionsansagen von insgesamt maximal 1,1 Mio. € machen, an die sich jetzt keiner mehr gebunden fühlt. Das hätte man sich dann ja gleich sparen können, so die ziemlich verärgerten Parteichefs. „Wir wollen jetzt den Kunstrasenplatz und zwar ohne Wenn und Aber und mit erster Priorität realisiert wissen. Dies sei man sowohl dem Fußballverein als auch dem Bürger schuldig. Inzwischen haben wir dazu einen Antrag für den Fachausschuss und den Gemeinderat eingebracht, der die Realisierung des Kunstrasenplatzes in kürzest möglicher Zeit ermöglicht und das Projekt Vereinsheim vom Kunstrasenplatz abkoppelt. Darin wird die Verwaltung auch aufgefordert, Verhandlungen aufzunehmen, die einen Baubeginn noch in diesem Jahr ermöglichen sollen. Ein Vereinsheim wird nicht grundsätzlich abgelehnt, hierbei sollten jedoch alle Facetten bedacht und abgewogen werden. Dazu gehören Planungsvarianten und die Darstellung der Finanzierung vor dem Hintergrund einer zukunftsfähigen, langfristig ausgerichteten und ausgewogenen Ortsentwicklung“.

      

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