Mainzer Allgemeine Zeitung: Befragung zum Kunstrasenplatz "inhaltlich verkorkst"

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Die Mainzer Allgemeine Zeitung berichtet zur Undenheimer Einwohnerbefragung zum Kunstrasenplatz am 15.10.2015.

 

Befragung „inhaltlich verkorkst“

 

UNDENHEIM - (red). Bei aller Freude über das absehbare Ende des Hartplatzes nennt der Undenheimer CDU-Vorsitzende Thomas Zimmerer die am Samstag abgeschlossene Einwohnerbefragung zur Sportplatzumwandlung „schlecht organisiert und inhaltlich verkorkst“ – und das trotz einjähriger Vorbereitung. „Fest steht, dass die Stimmzettel nicht fristgerecht zugestellt worden sind“, sagt Zimmerer. In der letzten Gemeinderatssitzung am 1. Oktober habe es dafür auch keine zufriedenstellende Erklärung gegeben.

„Schlimmer“ sei für ihn allerdings die Tatsache, dass man bei der Fragestellung nur zwischen einem Hart- und Kunstrasenplatz wählen konnte. Richtigerweise hätte man laut Zimmerer fragen müssen, ob ein Kunstrasen an alter Stelle für 600 000 Euro oder an neuer Stelle für 1,2 Millionen Euro gewollt sei. „Pikant“ findet Zimmerer in diesem Zusammenhang, dass Bürgermeister Wilhelm Horn (BfU) bereits im August 2010 festgestellt habe, dass der alte Hartplatz für eine Umwandlung in einen Kunstrasenplatz ungeeignet ist. Damit sei die Fragestellung „irreführend“ gewesen. Die CDU habe auf ihre schriftliche Anfrage zum Thema aus dem Dezember 2014 bis heute keine Antwort bekommen.

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